Für unsere Pfadfinder hieß es im Juli wieder: Zelte auslagern, Kochtöpfe zusammensuchen und die LKWs beladen, denn es ging endlich ins Zeltlager! Unter dem Motto „Die Kinder aus Bullerbü“ verbrachten wir vom 07.07. bis 16.07. zehn unvergessliche Tage in Tydal, etwa eine halbe Stunde von der dänischen Grenze entfernt.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren waren wir dieses Mal nicht allein. Gemeinsam mit mehreren anderen Stämmen teilten wir uns ein großes Gelände mit voneinander getrennten Lagerplätzen – wir waren also in bester Nachbarschaft.
Gestartet sind wir mit einem spielerischen Lagerfeuerabend, bei dem uns die Kinder aus Bullerbü herzlich willkommen hießen und uns auf die bevorstehenden Abenteuer einstimmten.
In den nächsten beiden Tagen erkundeten wir das Gelände bei einer Rallye, lernten Herrn Nett kennen, der seinem Namen leider so gar keine Ehre machte, und meisterten unser erstes Geländespiel. Dort halfen wir Ole, dessen letzten misslungenen Streich auszubügeln.
Anschließend begannen die ersten AGs. Schließlich musste alles für das große Mittsommerfest vorbereitet werden, denn Agda, die Magd, war krank geworden und brauchte dringend unsere Unterstützung. Gemeinsam sorgten wir dafür, dass das Fest ein voller Erfolg wurde.
Nach so viel Trubel ging es am nächsten Tag direkt weiter. Da wir uns das Gelände mit anderen Stämmen teilten, traten wir in kleinen Wettkämpfen gegen unseren Nachbarstamm aus Preetz an. Während die älteste Gruppe “Wanderfalken” zu ihrem Abschluss Hajk nach Dänemark aufbrachen, starteten die übrigen Gruppen in eine weitere Runde AGs. Am Abend halfen wir Bosse schließlich dabei, seinen Wackelzahn loszuwerden.
Während die Wanderfalken in Dänemark unterwegs waren, machten sich die anderen Kinder auf den Weg zum großen Zweitages-Geländespiel. Gemeinsam suchten wir Pontus, Lisas Schaf, das verschwunden war. Nach einer Nacht im Wald fanden wir Pontus schließlich wieder und konnten ihn zu einer überglücklichen Lisa zurückbringen. Auch die Wanderfalken kehrten wohlbehalten aus Dänemark zurück.
Der nächste Tag begann mit einem großen Bullerbü-Jahrmarkt.
Langsam neigte sich unser Zeltlager dem Ende zu. Nach einem letzten Besuch im Schwimmbad begann der Abbau. Am Abend verabschiedeten wir uns schweren Herzens von den Kindern aus Bullerbü.
Nach 10 Tagen voller Spiel und Spaß sitzen wir mit unserem neuen Zeltlager Abzeichen in der Hand im Bus auf dem Weg nach Grube.

- Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.